Was hilft der Vielfalt?

Was hilft der Vielfalt?

Steingärten, akkurat gemähte Rasenflächen oder von Laub und Ästen befreite Gärten im Winter: All dies mag ordnungsliebenden Menschen gefallen, Schmetterlinge finden auf solchen Flächen aber weder Nahrung noch Rückzugsmöglichkeiten oder Überwinterungsplätze. Um den für Natur und Mensch so wichtigen Insekten einen attraktiven Lebensraum zu bieten, hilft es ungemein, einfach weniger zu tun:

  • Wiesen möglichst selten zu mähen, damit die Blumen blühen und Blätter wachsen können.
  • Futterpflanzen von Faltern und Raupen stehenzulassen (z. B. Brennesseln) oder anzupflanzen. Welche Schmetterlinge welche Futterpflanzen bevorzugen, steht in dieser Liste.
  • Im Herbst Fallobst und Laubhaufen liegenzulassen und nicht alle Pflanzen komplett zurückzuschneiden

Die Einrichtung oder Pflege eines solchen lebendigen Insektengartens wird durch den Besuch vieler Schmetterlinge belohnt.

Dass insektenfreundliche Gärten durchaus etwas „wilder“ aussehen, hat die BUND Kreisgruppe Ebersberg mit einer Aktion aufgegriffen. Die Titelgrafik dieser Seite ist als Schild gegen eine Spende bei der Kreisgruppe erhältlich. Am Gartenzaun oder Gartentor befestigt weist es „vorbeikommende Spaziergänger mit einem kleinen Augenzwinkern darauf hin, dass es sich hier keineswegs um einen faulen, sondern vielmehr um einen naturliebenden Gärtner handelt.“ Nähere Informationen zur Aktion und die Kontaktdaten der Gruppe finden Sie hier.